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Fragen und Antworten mit dem Biologen des Bear River Migratory Bird Refuge

Verfasst von Steve Gooch

Nahaufnahme eines kleinen braunen Vogels, der auf einem dicken, eisbedeckten Grashalm sitzt.
Zugvogelschutzgebiet Bear River | Marc Piscotty
Zugvogelschutzgebiet Bear River.

Zugvogelschutzgebiet Bear River.

Foto: Marc Piscotty

Steve Gooch: Warum sollte man das Bear River Migratory Bird Refuge (BRMBR) besuchen?

Howard Browers: Besucher können die Vielfalt der in unserer Region brütenden und durchziehenden Vogelarten erleben und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten wie Vogel- und Tierbeobachtung, Tierfotografie sowie Jagen und Angeln nutzen. Im Wildtierbildungszentrum erfahren Sie mehr über die Vögel, die Sie auf der 19 Kilometer langen Autotour-Rundstrecke westlich des Zentrums beobachten können. Dort können Sie Ferngläser und Vogelführer ausleihen, um Ihren Besuch noch bereichernd zu gestalten. An ausgewählten Samstagen finden das ganze Jahr über spezielle öffentliche Bildungsveranstaltungen statt.

SG: Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch des BRMBR? Warum?

HB: Jederzeit, da sich die Vogelwelt mit den Jahreszeiten verändert. Weißkopfseeadler und Raufußbussarde brüten beispielsweise nicht im Schutzgebiet, sind aber in den Wintermonaten häufig anzutreffen. Von März bis Anfang Mai lassen sich Tausende von Enten, Gänsen und Schwänen sowie Arten wie der Weißgesichtibis, der Amerikanische Säbelschnäbler, der Stelzenläufer, die Franklinmöwe und der Ohren-, Westliche und Clark-Taucher hervorragend beobachten. Von Ende Mai bis Mitte Juli ist der Frühjahrszug größtenteils abgeschlossen, und die einheimischen Vögel brüten. Frisch geschlüpfte Jungvögel vieler Arten sind in dieser Zeit oft zu sehen. Von etwa Mitte Juli bis September findet der Herbstzug statt, und Tausende von Wat- und Wasservögeln sind auf ihrem Weg nach Süden wieder anzutreffen. Die Sommermonate können in manchen Jahren schwierig sein, da Wasser knapp werden kann, insbesondere bei geringer Schneemenge.

SG: Warum ist das BRMBR wichtig für das Ökosystem von Utah?

HB: Das Schutzgebiet, als Teil des Großen Salzsees, ist ein hemisphärisch bedeutendes Gebiet für Wasservögel, Watvögel und andere Wasservögel. Das Ökosystem beherbergt große Teile der nordamerikanischen Populationen vieler Arten während der Brut- und Zugzeit, darunter Säbelschnäbler, Ohrentaucher, Marmelstrandläufer, Schneeregenpfeifer, Weißgesichtibis und Wilson-Wassertreter. Zahlreiche Vogelarten machen hier im Frühjahr Rast und fressen auf ihrem Zug in nördlichere Brutgebiete wie Alaska und Kanada. Viele Arten, die im Schutzgebiet brüten oder auf ihrem Zug nach Süden hier Zwischenstopp einlegen, überwintern in Mexiko sowie Mittel- und Südamerika.

SG: Warum sind Feuchtgebiete im Allgemeinen wichtig?

HB: Feuchtgebiete sind offensichtlich wichtige Lebensräume für Wildtiere. Viele Vogel-, Säugetier- und andere Wildtierarten sind für ihren gesamten Lebenszyklus oder Teile davon auf Feuchtgebiete angewiesen. Feuchtgebiete bieten auch dem Menschen Vorteile, wie die Dämpfung von Hochwasser, den Schutz vor Sturmfluten, insbesondere in Küstengebieten, die Filterung von Sedimenten und Schadstoffen, die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Fasern sowie die Möglichkeit zur Freizeitgestaltung wie Vogelbeobachtung, Tierfotografie, Kanufahren, Jagen und Angeln.

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