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Der Canyonlands Nationalpark

Eine beeindruckende Landschaft aus weiten, tiefen Canyons soweit das Auge reicht - das ist der spektakuläre Canyonlands Nationalpark. Entdecken Sie dieses Naturwunder selbst.

Der Canyonlands Nationalpark 

Eine beeindruckende Landschaft aus weiten, tiefen Canyons soweit das Auge reicht - das ist der spektakuläre Canyonlands Nationalpark. Mit seinen mehr als 1295 Quadratkilometern ist er der größte Nationalpark in Utah. Jährlich kommen bis zu 800.000 Besucher, um seine Vielfalt zu genießen. Geformt wird der Park bis heute von den Strömungen des Green River und des Colorado River. 

Der Canyonlands Nationalpark liegt westlich der Stadt Moab im Südosten von Utah, nicht weit entfernt vom Arches Nationalpark. Wegen seiner Größe wird er in der Regel in vier verschiedene charakteristische Bezirke unterteilt: Island in the Sky, The Needles, The Maze und die Flüsse. Jede dieser Landschaften ist wild, wunderschön und bietet eine Vielfalt an Erkundungsmöglichkeiten - von gemütlichen Wanderungen über Mountainbiking bis hin zu aufregenden Wildwasser-Touren. Ein Highlight für viele Besucher: Frühmorgens aufbrechen und den Sonnenaufgang am berühmten Mesa Arch genießen. Dieser ist eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten im amerikanischen Westen. 

Besonders beliebt bei Besuchern ist der Canyonlands Nationalpark im Frühjahr und im Herbst, da die Temperaturen in den Sommermonaten stark ansteigen können. Wenn man trotzdem im Sommer reisen möchte, empfiehlt sich ein Besuch in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. An schwülen Sommertagen kann es zu monsunartigen Gewittern und Überschwemmungen kommen. Deswegen sollte man sich vor einer Wanderung im Besucherzentrum des Parks vorher über die aktuellen Wetterbedingungen informieren. Außerdem ist es unverzichtbar, immer ausreichend Trinkwasser mitzunehmen.

 

Island in the Sky

Das Gebiet „Island in the Sky“ im Norden des Parks ist eine weitläufige Hochebene (auch Mesa genannt), die von den Flüssen Green River und Colorado River eingeschlossen wird. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf den White Rim, eine Sandstein Abbruchkante unterhalb des Plateaus, sowie auf die beiden Flüsse. Entlang des White Rim führt auch eine beliebte Strecke für Mountainbiker - der White Rim Trail. Der Weg ist unbefestigt, mehr als 160 Kilometer lang und eignet sich perfekt für eine mehrtägige Campingtour. Man sollte allerdings beachten, dass die Strecke sehr anspruchsvoll ist und man vorab eine Erlaubnis (Permit) benötigt. 

Die wohl bekannteste Wanderung im Canyonlands Nationalpark führt zum Mesa Arch. Dieser natürliche Sandsteinbogen befindet sich auf einer etwa 150 Meter hohen Klippe. Durch ihn hat man eine wirklich spektakuläre Sicht auf das weitläufige White Rim Gebiet und wenn man genau hinsieht, kann man in der Ferne einen weiteren Bogen entdecken: Den Washer Woman Arch. Die Wanderung ist einfach, familienfreundlich und mit einer Länge von rund 800 Metern verhältnismäßig kurz. Der Mesa Arch ist ein absolutes Muss für einen Besuch im Canyonlands Nationalpark!

 

The Needles

„The Needles“ sind ein farbenfrohes Gebiet aus Sandstein-Felsnadeln, die der Region im Südosten des Nationalparks ihren Namen verleihen. Da der Needles District weit im Hinterland liegt, empfehlen sich längere Wanderungen oder Touren mit Geländewagen. Wer eine besondere Herausforderung sucht, sollte auf keinen Fall den bis zu 37 Kilometer langen Big Needles Loop Hike verpassen! Dieser Hike ist ein mehrtägiger Backpacker-Trip, der an allen schönen Sehenswürdigkeiten im Needles District vorbeiführt. 

Für alle, die nur einen kurzen Trip durch den Canyonlands Nationalpark planen, eignet sich der etwa 1 Kilometer lange Cave Spring Hike, welcher an historischen Ruinen, Höhlen und Felsmalereien vorbeiführt. Alternativ kann man auch den 3,8 Kilometer langen Slickrock Foot Trail entlang wandern: Bereits nach einem Kilometer erreicht man einen Aussichtspunkt, von dem aus man einen Panoramablick über die Sehenswürdigkeiten der gesamten Region hat. Beispielsweise die La Sal Mountains, Cathedral Butte und natürlich die bunten Needles. Drei weitere Aussichtspunkte bieten einen guten Überblick über den Little Spring Canyon und den Big Spring Canyon. 

 

The Maze

Der Maze District liegt im Westen des Canyonlands Nationalpark und ist die abgelegenste und am wenigsten zugängliche Region. Auch hier gibt es zahlreiche Wanderungen und Backpacker-Trips. Viele Besucher waren noch nie an so abgelegenen Orten wie The Maze - darum sollte man sich bewusst sein, dass man hier völlig auf sich gestellt ist. Wer sich für eine Wanderung im Maze District interessiert, sollte vorab mit den Rangern im Besucherzentrum sprechen. 

 

Green River und Colorado River

Der Canyonlands Nationalpark bietet einige der besten Wildwasser-Touren durch den 22,5 Kilometer langen Cataract Canyon. Dieser erreicht Stromschnellen fünften Grades. Private Bootstouren sind auch möglich, wofür allerdings eine spezielle Erlaubnis benötigt wird. Mehr Infos dazu finden Sie unter https://www.nps.gov/cany/planyourvisit/boating.htm.

 

Übernachten & Camping

Wer gerne komfortabel im Hotel übernachten möchte, findet gute Übernachtungsmöglichkeiten in Moab, wie beispielsweise das Quality Inn Moab Slickrock Area oder das Hampton Inn. Günstigere Hotels gibt es in Monticello, wie etwa das Blue Mountain Horsehead Inn oder das Monticello Inn. Wer sich lieber in die Wildnis hinauswagen und die Nacht in der freien Natur genießen möchte, sollte sich für einen der 45 öffentlichen Campingplätze entscheiden. Ein großartiger Ausgangspunkt für Wanderer ist der Squaw Flat Campground. Er bietet 30 Plätze, Toiletten, Tische, Feuerplätze und schnellen Zugang zu verschiedenen Wanderwegen. Mehr Infos zu den Campingplätzen gibt es unter https://www.nps.gov/cany/planyourvisit/camping.htm 




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