Bei der Jagd nach einem bestimmten Motiv übersieht man leicht die Fülle an fotogenen Momenten um sich herum. Beharrlichkeit ist wichtig, aber lassen Sie sich dadurch nicht die unzähligen Gelegenheiten entgehen, die Ihnen sonst begegnen.
Es dauert nicht lange, alle Insekten zu finden, die die Blüten regelmäßig besuchen. Ein echtes 1:1-Makroobjektiv ist für diese Art der Fotografie optimal, aber ähnliche Ergebnisse lassen sich auch mit preisgünstigeren Alternativen wie Umkehrringen und Zwischenringen erzielen.
Bei der Fotografie von Wildblumen kann eine größere Blendenöffnung (niedrigere Blendenzahl) helfen, das Motiv durch einen weicheren Hintergrund hervorzuheben. Eine Variation dieses Prinzips besteht darin, kleine, zarte Blüten vor einem imposanten, harten Hintergrund zu platzieren, indem man eine längere Brennweite und eine größere Blendenöffnung verwendet, um einen interessanten fotografischen Kontrast zu erzeugen.
Ebenso kann die anmutige Kurve eines Stängels oder eines Blattes oder eine etwas abstrakte Erfassung der unendlichen Farben und Formen, die Wildblumen enthalten, genauso fesselnd sein wie die Farben der Blume selbst.
Durch die Änderung des Fokuspunktes bei Aufnahmen mit einem Makroobjektiv lassen sich oft übersehene Details der Blüte, wie zum Beispiel der Stempel, hervorheben.
Die magische Stunde – ein kurzer Zeitraum um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang – ist nicht umsonst ein gängiger Begriff in der Fotografie. Das Licht ist zu diesen Tageszeiten ideal, um Motive in Szene zu setzen, und Wildblumen bilden da keine Ausnahme.
Lassen Sie sich schließlich nicht von den technischen Aspekten der Fotografie einschüchtern, die beim Fotografieren unweigerlich auftauchen werden.
Wildblumen in Utah
„Man soll die Rosen riechen“, sagt man. Das mag in der englischen Landschaft zutreffen, aber hier im Beehive State sind es die Wildblumen Utahs, die Beachtung verdienen.