Im Key of Ski
Eine Video-Hommage an die Musiker des Utah Symphony Orchestra, die in den nahegelegenen Bergen Inspiration und reiche Klänge finden.
Für viele Musiker des Utah Symphony Orchestra ist „Eine Alpensinfonie“ nicht nur etwas, das sie auf der Bühne aufführen. Es ist eine Lebenseinstellung. (Lesen Sie: „Salt Lake City: Ein Ort zum Spielen")
Der deutsche Komponist Richard Strauss, der in seiner Tondichtung von 1915 ein Abenteuer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in den Alpen lebhaft schilderte, hätte sich vielleicht gerne mit dem Pauker Eric Hopkins vom Utah Symphony Orchestra ausgetauscht.
Hopkins erzählt von einem besonders „epischen“ Frühlingstag amMount TimpanogosAls er und seine Freunde den anspruchsvollen Aufstieg zum Berg mit Kunstfellen an ihren Skiern wagten, erinnert er sich: „Wir erreichten den Primrose Cirque, und es ist einfach wunderschön, mit so vielen Felsspalten – ein wirklich einzigartiger Ort.“ Er fährt weiter: „Und dann endlich oben angekommen, kann man 1500 Höhenmeter die Westwand hinunterfahren, bis kein Schnee mehr da ist.“
Auf ihrem Abstieg erntete die Gruppe in ihrer Skiausrüstung einige verwunderte Blicke von Wanderern in kurzen Hosen. „Und dann schaut man zurück und sieht Timp – und da seid ihr gerade drüben Ski gefahren“, sagt Hopkins und schwelgt sichtlich in der Erinnerung.
Der Schlagzeuger des Utah Symphony Orchestra, Eric Hopkins, ist einer der vielen Orchestermitglieder, die von den erstklassigen Künsten und den erstklassigen Outdoor-Freizeitmöglichkeiten des Bundesstaates begeistert sind.
Neben den elf Skigebieten entlang der Wasatchkette bieten auch Tourenanbieter geführte Touren im unberührten Hinterland für erfahrenere Abenteurer an.
Wenn er nicht gerade Musik macht, unterrichtet Hopkins Snowboarden im Skigebiet Brighton.
„Weil ich so oft die Berge erkunden kann, kehre ich mit einer ganz neuen Perspektive und buchstäblich mit einem Hauch frischer Luft zur Musik zurück… Ich habe einfach eine umfassendere Sichtweise, vielleicht aufgrund der Größe und Weite der Berge.“
– Eric Hopkins, Schlagzeuger des Utah Symphony Orchestra
Die in Kalifornien geborene Lynn Rosen hatte nicht vor, lange in Utah zu bleiben, als sie 1982 der Geigengruppe des Orchesters beitrat. Es war einer ihrer ersten Jobs nach dem College. „Aber als ich anfing…“SkifahrenUndwandernimGebirge„Ich war hier von der Schönheit um uns herum fasziniert“, sagt sie. „Manchmal ist man so ergriffen von der Schönheit der Natur hier … und das kann beim Musizieren durchaus inspirierend sein.“
Rosen ist ganz offensichtlich gekommen, um zu bleiben – zusammen mit ihrem Ehemann, dem Soloklarinettisten Tad Calcara, den sie beim Wandern kennengelernt hat.Olympkurz nach seiner Ankunft im Jahr 1999. Jetzt ziehen sie ihre drei Kinder groß.
„Als ich hier in den Bergen mit dem Skifahren und Wandern anfing, war ich fasziniert von der Schönheit, die uns umgab“, sagt die Violinistin Lynn Rosen.
Einige der Symphoniemusiker, die aus aller Welt nach Utah gekommen sind, sind der Ansicht, dass die Freizeitaktivitäten im Freien sie zu besseren Musikern machen.
Der Violinist David Porter war ein Skianfänger, als er 1996 engagiert wurde. „Ich hatte keine Ahnung, dassSalt Lake City„Es war ein so schöner Ort“, sagt die aus Minnesota stammende Frau. „Ich hatte mir diese karge Wüste mit einem … vorgestellt.“eine Art stinkende Pfütze„Als ich aus dem Flugzeug stieg, war ich überwältigt von der Landschaft und einfach nur beeindruckt von der Umgebung.“ Von seinen neuen Kollegen ermutigt, wurde Porter bald einer der eifrigsten Skifahrer des Orchesters – und er lädt neue Orchestermitglieder dazu ein, es ihm gleichzutun.an den Hängenso oft wie möglich. (Lesen Sie: "So bereiten Sie sich auf Ihren Skiurlaub in Utah vor")
Porter sagt, er habe hart gearbeitet, um im Skifahren so gut zu werden, genau wie ein professioneller Musiker stundenlang üben muss, manchmal auch mühsam. „Aber an einem großartigen Auftrittstag, wenn es ein transzendentes Erlebnis ist, verliert man sich in der Musik. Man verliert sich im Klang des Orchesters, in den Farben, die einen umgeben, und in der Größe der Musik, die wir spielen“, sagt er. Ähnlich verhält es sich mit dem Skifahren: „Wir alle kennen das Gefühl, wie …“Held Schnee„Und dann geht es hinunter und man fühlt sich irgendwie völlig frei und mächtig. Und so verstehe ich, warum so viele von uns im Orchester diesen Outdoor-Aktivitäten verfallen.“
Weltklasse-FreizeitEs ist nicht nur ein Nebeneffekt des Spielens in einem der 20 besten Orchester des Landes. Einige der Musiker, die aus aller Welt hierher gekommen sind, sind der Meinung, dass es sie auch zu besseren Musikern macht. (Lesen Sie:„Temple Square: Das geographische und musikalische Herz von Salt Lake City“)
„In Salt Lake City lässt sich eine gute Work-Life-Balance viel leichter erreichen“, sagt Hopkins, der in Florida aufgewachsen ist und in New York City studiert hat. Seit seiner Ankunft hier im Jahr 2013 hat er sich zu einem begeisterten Anhänger entwickelt.Snowboarder,MountainbikerUndBergsteiger„Wir können einen ganzen Tag proben und haben trotzdem noch Zeit für eine Skitour bei Sonnenuntergang.“WasatchWeil ich so oft die Berge erkunden kann, kehre ich mit einer ganz neuen Perspektive und buchstäblich mit einem Hauch frischer Luft zur Musik zurück... Ich habe einfach eine umfassendere Sichtweise, vielleicht aufgrund der Größe und Weite der Berge.“
Nach seinem Umzug nach Salt Lake City im Jahr 1996 hat sich der Geiger David Porter zu einem der eifrigsten Skifahrer des Orchesters entwickelt.
Foto: Jeremiah Watt
„Es gibt Momente, in denen man von der Schönheit der Natur hier so ergriffen ist… und das kann beim Spielen durchaus inspirierend sein.“
– Lynn Rosen, Violinistin des Utah Symphony Orchestra
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