San Juan und der Pfad der Alten
Zwischen dem Needles District des Canyonlands National Park und Four Corners entdecken Sie weite Landschaften von unglaublicher Schönheit im Nationalwald, den Monument Valley Navajo Tribal Park, abgelegene Wildnisgebiete und die wunderschönen Flüsse, die im Lake Powell zusammenfließen.
Mit fast 8.000 Quadratmeilen ist San Juan der größte Bezirk Utahs und beinahe so groß wie New Jersey. Zwischen dem Needles District des Canyonlands-Nationalparks und Four Corners erstrecken sich weite Gebiete unberührter Wildnis, Nationalforste, der Monument Valley Navajo Tribal Park und wunderschöne Flüsse, die im Glen Canyon National Recreation Area und im Lake Powell zusammenfließen.
Sie finden hier eine schier unendliche Anzahl bedeutender archäologischer Stätten und viele einladende Orte, die Ihnen bei der Orientierung helfen. Obwohl die Panoramastraße „Trail of the Ancients“ an vielen dieser Stätten vorbeiführt, haben wir uns mit Allison Yamamoto-Sparks, der Social-Media- und Besucherexpertin der Wirtschaftsförderung und des Tourismusbüros von San Juan County, unterhalten, um einen besseren Überblick über die zu erwartenden Sehenswürdigkeiten und die absoluten Highlights zu erhalten.
Utah Office of Tourism: Stammen Sie ursprünglich aus dieser Gegend?
Allison Yamamoto-Sparks: Wir sind vor etwa acht Jahren hierher gezogen.
„Man hat das Gefühl, mitten im Nirgendwo zu sein, obwohl man oft parallel zur Straße fährt. Wir haben nur ganz am Anfang und dann wieder gegen Ende Leute gesehen.“
Hausbrand in Mule Canyon
UOT: Können Sie sich an Ihren ersten Besuch erinnern? Wie war das Erlebnis?
AY: Meine erste Reise in diese Gegend war zwei Jahre, bevor ich hierherzog, und damals hatten wir noch gar nicht vor, hierherzuziehen. Ich war mit einer Gruppe von Freunden unterwegs, weil wir eine Genehmigung zum Rafting auf dem San Juan hatten. Mein Vater ist total fasziniert von Steinen und zeigte uns auf unseren Ausflügen immer wieder verschiedene Arten, aber ich hatte mich nie dafür interessiert. Ich erinnere mich aber, dass ich auf dem Fluss war und all diese Formationen sah, die man nur vom Wasser aus beobachten kann. Obwohl es nicht mein übliches Interessengebiet war, war ich total beeindruckt. Wir waren sechs oder sieben Tage auf dem Fluss, und es hat mich wirklich umgehauen. Man fühlt sich wie mitten im Nirgendwo, obwohl man oft parallel zur Straße fährt. Wir haben nur ganz am Anfang und gegen Ende Leute gesehen. Man hat dieses Gefühl, wirklich allein mitten im Nirgendwo zu sein, obwohl oft viele andere Leute mit einem auf dem Fluss unterwegs sind.
UOT: Welchen Stopp darf man auf keiner Reise nach San Juan County und auf dem Trail of the Ancients verpassen?
AY:Natürliche BrückenDas Nationaldenkmal ist unglaublich. Den ganzen Sommer über findet dort ein Sternenhimmelprogramm statt. Es ist das erste ausgewiesene Schutzgebiet.SternenparkIm Park finden regelmäßig Führungen statt, meist an Wochentagen. Ein Ranger führt die Touren durch die Nacht. Dabei wird ein gutes Teleskop mitgebracht, und je nach Himmelslage werden Ihnen bestimmte Sternhaufen, Planeten oder der Mond gezeigt. Eine tolle Möglichkeit, den Nachthimmel zu erleben, bietet sich beim Campen auf dem kleinen Campingplatz des Parks. Die Führungen beginnen mit Einbruch der Dunkelheit. Wenn Sie nicht campen, müssen Sie nach Einbruch der Dunkelheit noch ein Stück fahren, aber es lohnt sich, wach zu bleiben. Dort ist es stockdunkel, da es keinerlei Lichtverschmutzung gibt.
UOT: Was macht diesen Teil des Bundesstaates so einzigartig?
AY: Wahrscheinlich die Vielzahl an Fundstätten, die Dichte der Fundstätten. Man sagt, man könne in jedem Canyon etwas finden, eine Ruine oder Artefakte. Entlang des „Trail of the Ancients“ gibt es etliche markierte Fundstätten – Butler Wash, Mule Canyon –, aber wenn man online etwas recherchiert, findet man noch so viel mehr. Es heißt, die Gegend weise die höchste Dichte an Fundstätten indigener Artefakte in Nordamerika auf.
UOT: Welcher gute Zwischenstopp entlang der Strecke verbindet das einzigartige Erbe der Region mit etwas Outdoor-Freizeitaktivitäten?
AY: Die Ruine „House on Fire“ ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und liegt direkt am Highway 95 zwischen Blanding und Natural Bridges. Sie ist wirklich beeindruckend und trägt den Namen „House on Fire“, weil sie zu bestimmten Tageszeiten durch das Licht so aussieht, als würde sie glühen und Rauch und Flammen würden herauskommen. Besonders Fotografen schätzen sie sehr. Die Wanderung dorthin ist kurz, nur etwa 5 Kilometer hin und zurück, und hat kaum Höhenunterschiede – ideal für die ganze Familie.
UOT: Wo würden Sie empfehlen, etwas zu essen oder Vorräte aufzufüllen?
AY: In Bluff gibt es ein Restaurant namensTwin Rocks CaféDort gibt es auch einen Handelsposten und einen Souvenirladen. Das Restaurant bietet Navajo-Pizza an, eine Pizza, die auf frittiertem Brot zubereitet wird. Sie gehört zu meinen persönlichen Lieblingsgerichten. (Lesen Sie:)Unerwartete Boxenstopps in Utah".) In Mexican Hat gibt es ein cooles Lokal namens Swingin' Steak, so genannt, weil sie dort einschwenkbarer GrillMan sitzt gemütlich am Lagerfeuer. Die Leute lieben die rustikale Atmosphäre im Freien und das Western-Flair. Jeder sitzt draußen und kann zusehen, wie das Steak brutzelt. In Blanding und Monticello gibt es größere Supermärkte und Baumärkte mit Campingausrüstung.