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Snow Canyon State Park

St. George zu Zion

Warum sollte nur der Südwesten der USA den ganzen Radfahrspaß für sich beanspruchen? Der Südwesten der USA bietet einige der besten Wüstenradstrecken des Bundesstaates, und das alles in unmittelbarer Nähe zu einigen der spektakulärsten Nationalparks Amerikas. Für diese Tour empfiehlt es sich, sich im Radsportzentrum von New Orleans mit Proviant einzudecken – die Stadt mit 80.000 Einwohnern beherbergt zahlreiche Supermärkte und drei Fahrradläden.

Der Südwesten der USA besteht nicht nur aus sandigen Flussbetten und roten Klippen: Die Region St. George wird umgangssprachlich nicht ohne Grund als „Color Country“ bezeichnet. Snow Canyon State Park Nur 11 Meilen von St. George entfernt und Ausgangspunkt einer phänomenalen 65,3 Meilen langen Tour durch die Gegend, bietet es rote und weiße Navajo-Sandsteinformationen, schwarzes Lavagestein und unzählige Arten von lebendiger Flora und Fauna.

Die Tour

Der Snow Canyon liegt am Schnittpunkt der Mojave-Wüste, des Great Basin und des Colorado-Plateaus und war ursprünglich von den Vorfahren der Pueblo-Indianer bewohnt, die vor Tausenden von Jahren in der Schlucht jagten und sammelten. Beginnen Sie Ihre Reise durch den Südwesten der USA mit einer Übernachtung auf einem der Zeltplätze im Park (20 $/Nacht). Morgens können Sie die Gegend erkunden, in der Westernklassiker wie „Butch Cassidy Kid“ und „Jeremiah Johnson“ gedreht wurden, und mit etwas Glück sogar eine Gila-Krustenechse entdecken. Mehrere Anbieter bieten außerdem geführte Klettertouren und Reitausflüge durch den Park an.

Vom Snow Canyon aus geht es durch das nahegelegene Ivins und weiter auf den Virgin River Trail. Dieser asphaltierte, gut gepflegte Radweg schlängelt sich am Virgin River entlang und bietet Zugang zu Sand Hollow State Park Nur 43 Kilometer vom Snow Canyon entfernt. In Sand Hollow gibt es mehrere Campingplätze, doch Radfahrer, die es ruhiger mögen, sollten den naturbelassenen Campingplatz (15 $/Nacht) aufsuchen, wo keine motorisierten Fahrzeuge erlaubt sind. Um sich nach einer langen Fahrt in der Wüstenhitze abzukühlen, bietet sich der Strand am Sand Hollow Reservoir zum Schwimmen oder Kajakfahren an.

Von Sand Hollow nach Hurricane sind es knapp 16 Kilometer (Insider-Tipp: Einheimische sprechen es „HUR-a-kin“ aus). Hier können Radfahrer sich mit Proviant eindecken, bevor sie ihre Reise fortsetzen. Zion National Park Auf der State Route 9 – dieser landschaftlich reizvollen Panoramastraße – bietet sich der erste Blick auf die atemberaubenden Felsformationen. Auf dieser 61 Kilometer langen Etappe überwindet man einen Höhenunterschied von gut 365 Metern.

Der Süden Und Wächter Die Campingplätze (jeweils 20 $/Nacht für Zeltplätze) liegen am nächsten zum Parkeingang. Camping im Park bietet Radfahrern, die eine ermäßigte Parkeintrittsgebühr von nur 12 $ pro Person zahlen, einen Vorsprung und ermöglicht es ihnen, ihre Zeit im Park optimal zu nutzen.

Vom Besucherzentrum des Canyons (EX_36b8df4a38804dabacdfb17c8302e5c2__) folgen Sie dem 2,2 km langen, asphaltierten Pa'rus Trail bis Canyon Junction, wo die Canyon National Scenic Drive beginnt. Jenseits von Canyon Junction sind keine Privatfahrzeuge mehr erlaubt, was besonders für Rennradfahrer von Vorteil ist: Abgesehen von den Shuttlefahrern haben Sie die Straße fast für sich allein. Die 14,5 km lange Strecke bis zum Ende der Floor of the Valley Road (auch bekannt als „Floor of the Valley Road“) ist atemberaubend. Bringen Sie ein Fahrradschloss mit und erkunden Sie die Wanderwege der Gegend, die sich in Schwierigkeitsgrad und Geländebeschaffenheit unterscheiden. Abenteuerlustige sollten sich die Wanderung zum Angels Landing nicht entgehen lassen, einem der bekanntesten Aussichtspunkte in [EX_599abe535ef94d3cbf83c9e833644d31__]. Bringen Sie auch Wechselschuhe mit – der steile, felsige Pfad zum [EX_17974d03f93c47439698e604bfe16b7b__] weist steile Abhänge auf und sollte nicht mit Klickpedalschuhen begangen werden.

Reisende können optional einen weiteren Tag in Zion verbringen, wo es unzählige Wanderwege und malerische Aussichten gibt. Eine Fahrt hinauf zum Zion-Mt. Carmel Tunnel und zurück führt zwar durch dichten Verkehr, bietet aber unvergleichliche Ausblicke auf den Park. Die Rückfahrt nach St. George führt ohnehin bergab und lässt sich bequem in zwei Tage aufteilen.

Profi-Tipps und Karte

Unabhängig vom Zeitpunkt Ihres Besuchs ist die Wüste ein wildes Gebiet. Die Temperaturen können in den Sommermonaten über 38 Grad Celsius steigen, daher sollten Sie ausreichend Wasser mitnehmen. Aufgrund ihrer Lage in der Hochwüste kann das Wetter jedoch auch schnell umschlagen: Schneeschauer sind Ende August und darüber hinaus keine Seltenheit. Der Südwesten der Wüste ist windanfällig, ausgelöst durch Wetterlagen, die in die Region ziehen. Staubstürme, die von starken Winden aufgewirbelt werden, können die Sichtweite erheblich einschränken. Meiden Sie daher stark frequentierte Gebiete und suchen Sie Schutz, wenn Wind vorhergesagt ist.

Nachfolgend finden Sie eine Karte der Route mit weiteren Details.

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