Die Tour
Der Snow Canyon liegt am Schnittpunkt der Mojave-Wüste, des Großen Beckens und des Colorado-Plateaus und war ursprünglich von den Vorfahren der Pueblo-Indianer bewohnt, die vor Tausenden von Jahren in der Schlucht jagten und sammelten. Beginnen Sie Ihre Reise durch den Südwesten der USA mit einer Übernachtung auf einem der Zeltplätze im Park (20 $/Nacht). Morgens können Sie die Gegend erkunden, in der Westernklassiker wie „Butch Cassidy und Sundance Kid“ und „Jeremiah Johnson“ gedreht wurden, und mit etwas Glück sogar eine Gila-Krustenechse entdecken. Mehrere Anbieter bieten außerdem geführte Klettertouren und Reitausflüge durch den Park an.
Vom Snow Canyon aus geht es durch die nahegelegenen Orte Ivins und St. George auf den Virgin River Trail. Dieser asphaltierte, gut gepflegte Radweg schlängelt sich am Virgin River entlang und bietet Zugang zu …Sand Hollow State ParkNur 43 Kilometer vom Snow Canyon entfernt. In Sand Hollow gibt es mehrere Campingplätze, doch Radfahrer, die es ruhiger mögen, sollten den naturbelassenen Campingplatz (15 $/Nacht) aufsuchen, wo keine motorisierten Fahrzeuge erlaubt sind. Um sich nach einer langen Fahrt in der Wüstenhitze abzukühlen, bietet sich der Strand am Sand Hollow Reservoir zum Schwimmen oder Kajakfahren an.
Von Sand Hollow nach Hurricane sind es knapp 16 Kilometer (Insider-Tipp: Einheimische sprechen es „HUR-a-kin“ aus). Hier können Radfahrer sich mit Proviant eindecken, bevor sie ihre Reise fortsetzen.Zion-NationalparkEntlang der Utah State Route 9 – dieser landschaftlich reizvollen Panoramastraße – bietet sich der erste Blick auf die atemberaubenden Felsformationen des Zion-Nationalparks. Auf diesem 61 Kilometer langen Abschnitt überwindet man einen Höhenunterschied von gut 365 Metern.
DerSüdenUndWächterDie Campingplätze (jeweils 20 $ pro Nacht für Zeltplätze) liegen am nächsten zum Springdale-Eingang des Zion-Nationalparks. Radfahrer, die eine ermäßigte Parkeintrittsgebühr von nur 12 $ pro Person zahlen, können durch das Campen im Park ihre Zeit optimal nutzen.
Vom Besucherzentrum des Zion Canyon folgen Sie dem 2,2 km langen, asphaltierten Pa'rus Trail bis Canyon Junction, dem Beginn des Zion Canyon National Scenic Drive. Hinter Canyon Junction sind keine Privatfahrzeuge mehr erlaubt – eine gute Nachricht für Rennradfahrer: Abgesehen von den Shuttlefahrern haben Sie die Straße fast für sich allein. Die 14,5 km lange Strecke bis zum Ende der Floor of the Valley Road (auch bekannt als „Floor of the Valley Road“) ist atemberaubend. Bringen Sie ein Fahrradschloss mit und erkunden Sie die Wanderwege der Gegend, die sich in Schwierigkeitsgrad und Gelände unterscheiden. Abenteuerlustige sollten sich die Wanderung zum Angels Landing nicht entgehen lassen, einem der bekanntesten Aussichtspunkte im Zion-Nationalpark. Denken Sie auch an Wechselschuhe – der steile, felsige Weg zum Gipfel weist steile Abhänge auf und ist nicht mit Klickpedalen zu befahren.
Reisende können optional einen weiteren Tag im Zion-Nationalpark verbringen, wo es unzählige Wanderwege und atemberaubende Ausblicke gibt. Die Fahrt zum Zion-Mt.-Carmel-Tunnel und zurück führt zwar durch dichten Verkehr, bietet aber unvergleichliche Ausblicke auf den Park. Die Rückfahrt nach St. George verläuft ohnehin bergab und lässt sich bequem auf zwei Tage aufteilen.
Profi-Tipps und Karte
Unabhängig vom Zeitpunkt Ihres Besuchs ist die Wüste ein wildes Terrain. Die Temperaturen können in den Sommermonaten über 38 Grad Celsius steigen, daher sollten Sie ausreichend Wasser mitnehmen. Aufgrund ihrer Lage in der Hochwüste kann das Wetter jedoch auch schnell umschlagen: Schneeschauer sind Ende August und darüber hinaus keine Seltenheit. Der Südwesten der Wüste ist windanfällig, ausgelöst durch Wetterlagen, die nach Utah ziehen. Staubstürme, die von starken Winden aufgewirbelt werden, können die Sichtweite erheblich einschränken. Meiden Sie daher stark befahrene Gebiete und suchen Sie Schutz, wenn Wind vorhergesagt ist.
Nachfolgend finden Sie eine Karte der Route mit weiteren Details.