Dank eines Netzes gut ausgebauter, asphaltierter Straßen, die sich entlang der Küste der Insel und um die Berge schlängeln, können Rennradfahrer sportliche Betätigung mit einer schönen Tour durch die Tierwelt des Westens verbinden. Beachten Sie, dass auch Insekten zur Tierwelt zählen und im Frühling und Frühsommer Mücken, Salinenfliegen und Stechmücken häufig auftreten. Solange Sie in die Pedale treten, werden sie Sie aber nicht allzu sehr stören.
Das 48 Meilen lange Stadtzentrum von Syracuse nachAntelope Island State ParkDie beste Art, die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden, ist eine Hin- und Rückfahrt. Die Stadt Syracuse liegt westlich der Interstate 15 im Davis County und wird von der Antelope Drive durchquert. Von dort aus geht es schnurgerade Richtung Westen.
In Syracuse, direkt am Antelope Drive, gibt es mehrere kleine Parks mit Parkplätzen und Schattenplätzen, ideal für den Start Ihrer Radtour, zum Beispiel den Founders Park (Ecke North 2000 W. und Antelope Drive) oder den Centennial Park (Ecke South 2000 W. und Antelope Drive). Sie können die Tour auch weiter östlich von Syracuse beginnen, allerdings ist der Verkehr in und um diese Strecke extrem stark.
Damm zur Antelope Island
Fahren Sie auf dem Antelope Drive Richtung Westen bis zum Wachhäuschen am Beginn des Damms. Alternativ können Sie die Strecke um jeweils drei Meilen verkürzen und den Verkehr von Syracuse zum Park umgehen, indem Sie Ihre Tour auf dem kleinen Parkplatz in der Nähe des Wachhäuschens beginnen. Dort befinden sich eine Toilette und ein kleiner Picknickplatz. Für Radfahrer wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Bitte erkundigen Sie sich beim Park nach der aktuellen Gebühr.
Nachdem Sie den Damm überquert und den kleinen Yachthafen passiert haben, biegen Sie rechts ab. Folgen Sie der Beschilderung zum Besucherzentrum. Sie fahren im Prinzip eine Schleife gegen den Uhrzeigersinn auf dem Antelope Island Drive um das nördliche Ende der Insel. Sie passieren Campingplätze, Wanderwege, Tageserholungsgebiete und die Bridger Bay, wo sich der Buffalo Island Grill befindet. Es ist schon ironisch, dass man auf diesem Teil der Insel nirgends Bisons sieht, wo doch der Buffalo Burger die Spezialität des Hauses ist.
Greif zu einem Energieriegel und fahr weiter, es gibt hier noch viel mehr zu entdecken. Es gibt einige interessante Abstecher, wie zum Beispiel den Anstieg zum Buffalo Point, der die Anstrengung allein schon wegen der atemberaubenden Aussicht auf die Buchten darunter wert ist.
Wenn Sie die Schleife gegen den Uhrzeigersinn zurück zum Damm beendet haben, achten Sie auf die Schilder zur historischen Fielding Garr Ranch und folgen Sie ihnen. Die etwa 16 Kilometer lange Strecke führt durch hügeliges und kurvenreiches Gelände entlang des Ostufers und am Fuße der Berge im Landesinneren. Hier haben Sie die beste Chance, Bisons auf den saftigen Präriegräsern nahe der Küste grasen zu sehen oder vielleicht ein paar Gabelböcke in Richtung der Rocky Mountains im Westen galoppieren zu beobachten.
Kehrt an der Ranch um, wenn ihr bereit seid, und geht zurück zum Damm. Falls ihr diese Route wählt, achtet darauf, dass eure Flaschen voll sind, bevor ihr zur Ranch fahrt. Auf der Ostseite des Sanitärgebäudes befindet sich zwar ein Schlauch mit Trinkwasser, aber verlasst euch nicht darauf, dass er immer funktioniert, wenn ihr ihn braucht!
Ende Juli 2016 löste ein Blitzeinschlag auf Antelope Island einen verheerenden Waldbrand aus, der über 15.000 Acres (ca. 6.000 Hektar) – etwas mehr als die Hälfte der Insel – zerstörte. Nur eine Woche nach dem Brand waren auf der Fahrt vom Damm zur Hauptschleife um das Besucherzentrum keinerlei Schäden zu erkennen. Auch nach dem kurzen Aufstieg zum Buffalo Point und dem Blick über die White Rock Bay waren kaum Spuren von Brandspuren oder verbrannter Landschaft zu sehen.
Erst auf der Fahrt zur historischen Fielding Garr Ranch wurde deutlich, dass das Feuer im bergigen Hinterland, fernab der Küste, am verheerendsten gewütet hatte. Die Verantwortlichen des State Parks zeigten sich optimistisch, dass das natürliche Feuer keine dauerhaften negativen Auswirkungen auf die Tierwelt haben werde, da die Wiederansiedlung einheimischer und nicht-einheimischer Pflanzen den verlorenen Lebensraum und die Nahrungsquellen ersetzen werde.